vortex energy baut drei Windparks mit 140 Megawatt Leistung in Polen

vortex energy baut drei Windparks mit 140 Megawatt Leistung in Polen

29. April 2015, Stettin. Der Projektentwickler vortex energy Polska Sp. z o.o. mit Sitz in Stettin kaufte die Firma KWE Sp z o.o. (steht für Konin Wiatr Energia). Das Unternehmen ist ein Joint Venture aus dem Projektentwickler Global Wind Energy Sp. z o. o. und dem zweitgrößten polnischen Kohlebergwerksbetreiber PAK Kopalnia Węgla Brunatnego Konin S.A. Mit dem Kauf übernimmt vortex energy die drei Windparks: Kazimierz Biksupi, Jóźwin 2A i Jóźwin 2B von KWE in Zentralpolen.

Die Inbetriebnahme des Windparks Kazimierz Biskupi ist für Anfang 2017 geplant.   Die Windparks JOZ 2A und JOZ 2B gehen voraussichtlich 2018 bzw. 2019 in Betrieb. Insgesamt werden die drei Windparks 140 Megawatt leisten. Auf diesen Grundstücken wurde früher Braunkohle abgebaut. Weil die Standorte deshalb weder bewaldet sind noch in der Nähe von Wohngebieten liegen, eignen sie sich hervorragend für die Nutzung von Windenergie: Die Windkraftanlagen profitieren von einem konstanten Windertrag und geringen Abschattungseffekten.   Außerdem lassen sich Probleme mit Anwohnern wegen Schattenwurf oder Schallbelästigungen vermeiden.

Erträge optimieren

Die Verträge für die Grundstücke liegen vor. Außerdem hatte die Firma KWE bereits geologische Studien und Umweltstudien sowie Windmessungen durchgeführt. „Nach dem Kauf der Anteile und der Übernahme der Unternehmensleitung starten wir jetzt mit der Entwicklung der Parks“, sagt Adam Pantkowski, Geschäftsführer des polnischen Tochterunternehmens vortex energy Polska Sp. z o. o.

Zunächst will der Projektentwickler die Rohdaten der Windmessungen auswerten und die Studienergebnisse analysieren, dann starten die Maßnahmen zur Erwirkung weiterer Verwaltungsgenehmigungen und der Bauprozess. „Unsere größte Herausforderung wird die Ertragsoptimierung sein“, ergänzt Pantkowski.